Dein kulinarischer Oster-Moment – Weißer Spargel mit Manchego & selbstgemachter Hollandaise

Dein kulinarischer Oster-Moment – Weißer Spargel mit Manchego & selbstgemachter Hollandaise

Ostern ist die Zeit, in der Familie und Freunde zusammenkommen – und gemeinsame Momente um den Tisch entstehen. Es ist deine Gelegenheit, aus gutem Essen ein Erlebnis zu machen, das alle verbindet.

Dieses Spargelrezept ist perfekt für dich: einen ambitionierten Home Chef, der mit Technik, Kreativität und Hingabe aus einfachen Zutaten etwas Besonderes erschafft. Du gestaltest. Du kombinierst. Du begeisterst.

Weißer Spargel verlangt Präzision. Die selbstgemachte Sauce Hollandaise fordert Geduld und Gefühl. Du fühlst die Texturen. Du riechst die Aromen. Du siehst, wie alles zusammenkommt. Diese Cooking Journey verbindet Spargelkultur mit klassischem französischem Handwerk – von der cremigen Manchego-Sauce bis zur fein austarierten Hollandaise mit Orange und Estragon. Du kreierst einen Oster-Moment – klar. Ruhig. Außergewöhnlich.

Die Planung

Komponiere deinen Spargel-Moment

In diesem Moment beginnt das Gericht in deinem
Kopf zu leben. Du siehst den weißen Spargel. Du spürst die Cremigkeit der
Hollandaise und riechst den Duft von Estragon. Du komponierst die Aromen,
kombinierst Texturen und überlegst, wie jeder Bissen zum Erlebnis wird.

Alles, was du jetzt tust, ist bewusst und von Intention getragen. Die Wahl des Spargels. Der nussige Ton der Butter. Die feine Säure der Blutorange. Du genießt die Vielfalt der Möglichkeiten und spürst, wie aus einfachen Zutaten Schritt für Schritt etwas Besonderes
entsteht.

Die Zutaten (für 2 Personen)

  • 1 kg weißer Spargel 

Für die Sauce Hollandaise (klassisches Sauce-Hollandaise-Rezept)

  • 2 Eigelb
  • 125 g Butter
  • Salz
  • 1 Würfelzucker
  • Cayennepfeffer
  • Abrieb von 1 unbehandelten
    Blutorange
  • Saft von 1 Blutorange
  • 3 Stängel frischer Estragon
  • 50 ml Spargelsud

Für die Manchego-Creme

  • 300 ml Sahne
  • 50 ml Spargelsud
  • 100 g Manchego, fein gerieben
  • Schwarzer Pfeffer

Die Vorbereitung

Get ready!

Jetzt spürst du, wie aus Vorstellung Realität wird. Alles ist an seinem Platz. Jede Zutat bereit. Jede Entscheidung bewusst. Du bist bereit, aus Spargel, Butter, Estragon und Blutorange ein Gericht zu erschaffen, das Technik, Gefühl und Timing perfekt verbindet.

Mise en Place in 4 Steps:

  1. Spargel vorbereiten: Die Stangen in zwei Bündel teilen und so binden, dass alle Köpfe auf einer Höhe liegen. Enden exakt 2 cm abschneiden und für den Sud aufheben.
  2. Butter klären: Butter langsam erhitzen, bis sie goldbraun wird und nussig duftet. Sofort umgießen und leicht abkühlen lassen – das ist die Basis für eine stabile Hollandaise.
  3. Aromen vorbereiten: Estragon zupfen und fein schneiden. Blutorange abreiben, Saft separat stark einkochen.
  4. Wasserbad aufsetzen: Sanfte Hitze. Kein Kochen. Hier entsteht später die Emulsion. In diesem Moment weißt du:
Du bist bereit, eine Sauce Hollandaise selber zu machen, die nicht trennt, nicht stockt – sondern trägt.

Die Zubereitung

Ready, Set, Cook!

Jetzt kommt dein wichtigstes Werkzeug zum Einsatz: In diesem Moment wird die Schnellbratpfanne zu deinem Companion am Herd. Sie übernimmt das Kommando und holt durch die Kombination aus scharfem Anbraten und kontrolliertem Druck das Maximum an Aroma aus deinen Zutaten heraus.

30 Min

Gesamtzeit

15 Min

Arbeitszeit

15 Min

Koch-/ Backzeit

Zutaten

1 kg Spargel
DIE SELBSTGEMACHTE SAUCE HOLLANDAISE:
125 g Butter
1 Würfelzucker
1 Blutorange
3 Stängel frischer Estragon
Etwas Salz, Cayennepfeffer
Abrieb einer unbehandelten Blutorange
MANCHEGO-CREME:
300 ml Sahne
50 ml Spargelsud
100 g Manchego, fein gerieben
Etwas schwarzer Pfeffer

Zubereitung

Schritt 1 von 10:

 

Spargel vorbereiten: Die Stangen in zwei Bündel teilen und so binden, dass alle Köpfe auf einer Höhe liegen. Enden exakt 2 cm abschneiden und für den Sud aufheben.

Schritt 2 von 10:

 

Butter klären: Butter langsam erhitzen, bis sie goldbraun wird und nussig duftet. Sofort umgießen und leicht abkühlen lassen – das ist die Basis für eine stabile Hollandaise.⁠

Schritt 3 von 10:

 

Aromen vorbereiten: Estragon zupfen und fein schneiden. Blutorange abreiben, Saft separat stark einkochen.

Schritt 4 von 10:

 

Wasserbad aufsetzen: Sanfte Hitze. Kein Kochen. Hier entsteht später die Emulsion. In diesem Moment weißt du: Du bist bereit, eine selbstgemachte Sauce Hollandaise, die nicht trennt, nicht stockt – sondern trägt.

Schritt 5 von 10:

 

Der Spargelsud: Dieser Sud ist dein Fundament. Nimm dir Zeit dafür. Setze Wasser in einem breiten Topf auf und würze es mit Salz, Würfelzucker und 1 EL Butter. Lege die Spargelabschnitte hinein und lasse alles 20 Minuten ziehen. Kein sprudelndes Kochen – du willst Aromen lösen, nicht zerreißen. Entferne die Abschnitte und lege die gebündelten Spargelstangen vorsichtig ein. Die Spitzen müssen vollständig bedeckt sein, damit sie gleichmäßig garen. Jetzt kurz vorausdenken: Schöpfe 100 ml heißen Sud ab und halte ihn bereit. Er ist der Schlüssel für deine Hollandaise und Manchego-Creme.

Schritt 6 von 10:

 

Butter klären: Eine gute Hollandaise beginnt lange vor dem Eigelb. Erhitze 125 g Butter langsam und ohne Rühren. Beobachte, wie sich die Molke absetzt und die Butter goldbraun wird. Sobald sie nussig duftet, ziehe sie sofort vom Herd. Gieße sie durch ein feines Sieb und lass sie kurz ruhen. Sie soll warm sein, nicht heiß. Dieser Moment entscheidet über Stabilität und Tiefe.

Schritt 7 von 10:

 

Die Orange: Koche den Orangensaft stark ein, bis er sirupartig wird. Hier entsteht Konzentration, keine Süße. Blanchiere den Orangenabrieb kurz in heißem Wasser, gieße ihn ab und tupfe ihn trocken. So bleibt die Frische, ohne Bitterkeit. Stelle beides griffbereit zur Seite.

Schritt 8 von 10:

 

Die Sauce Hollandaise: Jetzt zählt dein Fokus. Verquirle die Eigelbe in einer Metallschüssel. Arbeite 50 ml heißen Spargelsud ein und setze die Schüssel über ein sanftes Wasserbad. Das Wasser darf nicht kochen. Schlage die Masse stetig auf, bis sie deutlich an Volumen gewinnt. Nun die geklärte Butter löffelweise einarbeiten. Erst wenn sich alles verbunden hat, folgt der nächste Löffel. Würze mit Salz und einem Hauch Cayenne. Rühre den reduzierten Orangensaft und die Zesten unter. Der Estragon kommt ganz zum Schluss. Deine Sauce ist perfekt, wenn sie cremig steht und den Löffel umhüllt.

Schritt 9 von 10:

 

Manchego-Creme: Der bewusste Gegenpol – diese Creme ist kein Extra, sie gibt Tiefe. Koche die Sahne auf und reduziere sie um die Hälfte. Gib 50 ml Spargelsud dazu und lasse alles kurz ziehen. Püriere die Mischung mit dem fein geriebenen Manchego glatt. Die Konsistenz sollte weich sein: löffelbar, nicht schwer

Schritt 10 von 10:

 

Garpunkt prüfen: Steche mit einem Messer ins Spargelköpfchen. Gleitet es ohne Widerstand hinein, bist du genau richtig. Hebe den Spargel vorsichtig heraus, löse die Schnüre und lasse ihn kurz abtropfen. Jetzt ist alles bereit für den nächsten Moment: das Servieren.

Das Anrichten

Dein Gericht, dein Moment – serviert mit Präzision

Jetzt hältst du kurz inne. Du siehst, was aus deiner Idee geworden ist. Das Servieren ist mehr als ein Schritt. Es ist deine Art zu zeigen, wie viel Aufmerksamkeit, Technik und Hingabe in diesem Gericht stecken.

Meine Tipps

  • Tipp #1: Die Linie: Lege drei Spargelstangen parallel auf den Teller, leicht versetzt. Diese klare Linie bringt Ruhe ins Bild und lässt den Spargel für sich sprechen.
  • Tipp #2: Die Sauce: Nappiere die Sauce Hollandaise bewusst und sparsam. Sie soll den Spargel begleiten, nicht verdecken.
  • Tipp #3: Der Kontrast: Setze einen kleinen Löffel Manchego-Creme daneben. Er gibt dem Gericht Tiefe und schafft cremigen Gegenpol.
  • Tipp #4: Das Finish: Frisch gemahlener Pfeffer reicht oft schon aus. Ergänze ein paar feine Käsespäne - dezent.

Extra-Tipp: Bevor du den Teller servierst, achte darauf, dass die Spargelstangen nach vorne zeigen und die Hollandaise gleichmäßig über den Spargel fließt. Dreh den Teller leicht, bis alles aus deiner Sicht harmonisch wirkt.

Das Aufräumen

Dein bewusster Moment der Ruhe.

Das Aufräumen gehört genauso zur Reise wie das Kochen selbst. Es bringt Ruhe in die Küche und lässt dich bewusst abschließen, bevor dein nächster Moment beginnt.

Töpfe, Schüsseln und Arbeitsflächen werden geordnet. Langsam. Achtsam. Mit Wertschätzung für das, was du gerade geschaffen hast.

Meine Tipps:

  • Tipp #1: Lass deine Koch-Playlist
    noch ein paar Minuten weiterlaufen, um Ruhe einkehren zu lassen.
  • Tipp #2: Räume bewusst und ohne
    Hektik auf – das gehört zum Genuss dazu.
  • Tipp #3: Schärfe dein Messer,
    trockne es sorgfältig und lege es zurück – ein kleines Ritual für den nächsten
    Einsatz.
  • Tipp #4: Nimm dir einen Moment für
    dich, ein Glas Wein oder ein kurzes Innehalten.

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